IGS Volkmarode

Integrierte Gesamtschule in Braunschweig

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Ganztagsbetrieb

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Die Integrierte Gesamtschule Volkmarode ist eine offene Ganztagsschule mit ganztägigen Unterrichts- und Freizeitangeboten an vier Tagen der vollen Unterrichtswoche. Die Schule will ihren Schülerinnen und Schülern den Erfahrungsraum und die Gestaltungsfreiheit bieten, die zur Erfüllung des Bildungsauftrags des Niedersächsischen Schulgesetzes erforderlich sind. Die IGS Volkmarode möchte ihren Schülerinnen und Schülern die Fähigkeit zu einem eigenverantwortlich geführten Leben vermitteln. Dazu gehören insbesondere die Förderung der Persönlichkeitsentwicklung und der sozialen Fähigkeiten, die Herausbildung aktiven Freizeitverhaltens und die Vorbereitung des Übergangs in eine berufliche Tätigkeit oder weiterführende Ausbildung.
Die Stundenplangestaltung unterliegt einer Rhythmisierung, die den Schülerinnen und Schülern einen angemessenen Wechsel von Arbeits- und Entspannungsphasen ermöglicht.
Der Unterricht beginnt um 8.00 Uhr. Die Schul- und Klassenräume sind ab 7.30 Uhr geöffnet, um den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, den Schultagesbeginn individuell zu gestalten. Die folgenden Unterrichtsstunden sind aus lernpsychologischen Gründen in Blöcke zu je 80 Minuten zusammengefasst. Zwischen diesen Blöcken liegen große Pausen, die genug Zeit zur aktiven Entspannung bieten. Dadurch ergeben sich 15 Blöcke zu jeweils 80 Minuten und zwei Blöcke zu 75 Minuten (Montag- und Mittwochnachmittag), die 30 Stunden zu 45 Minuten entsprechen. Bei der Festlegung der Unterrichtszeiten wurde eine weitgehende Harmonisierung angestrebt mit den beiden sich ebenfalls im Schulzentrum befindlichen Schulen, die in den ersten fünf Jahren der IGS Volkmarode noch weiter bestehen.
Am Montag beginnt der Unterricht mit einer Stunde bei einer/m der beiden Tutoren, die Woche endet am Freitag mit einer Klassenratsstunde (vgl. Stundenverteilung hinten). Die Schülerinnen und Schüler haben durch vier im Stundenplan verankerte so genannte Freiarbeits-Stunden die Möglichkeit Aufgaben verschiedener Fächer in Form von Wochenplänen zu bearbeiten. Die dafür benötigte Zeit speist sich aus der Veränderung des Stundentaktes. Während dieser Stunden steht den Schülerinnen und Schülern eine Lehrkraft zur Beratung zur Seite. Die Kontrolle erfolgt durch Selbstkontrolle, gegenseitige Schülerkontrolle und durch die Fachlehrkraft nach Ablauf der Woche.
Für Vokabelarbeit, Recherchen für Referate, Vorbereitung von Klassenarbeiten, umfassende Lektüren usw. erhalten die Schülerinnen und Schüler von der Fachlehrkraft Lerntipps für die Arbeit zu Hause und Unterstützung während der Freiarbeits-Stunden.
Je älter die Schülerinnen und Schüler und je umfangreicher und anspruchsvoller die Aufgaben werden, umso mehr arbeiten die Schülerinnen und Schüler auch zu Hause. Die notwendige Beratung dazu erfolgt ebenfalls in den Freiarbeits-Stunden.
Unterrichtsbegleitend werden gezielt Förder- und Fordermaßnahmen in den Kernfächern Deutsch, Englisch und Mathematik angeboten. Angestrebt wird dabei eine Kooperation mit externen Partnern.

Die 70-minütige Mittagspause bietet Gelegenheit für soziales Leben und intensive Kommunikation. Spiel und Erholung, Freiluftaktivitäten und Rückzugsmöglichkeiten werden für diesen Zeitraum angeboten. Es ist wünschenswert, für diesen Bereich sowohl eine Sozialpädagogin und einen Sozialpädagogen zur Verfügung zu haben, als auch durch Kooperationsverträge oder Elternmitarbeit verschiedene Aktivitäten zu ermöglichen (Turnhalle, Bibliothek, Bastelangebote...).

Die gemeinsame Mahlzeit stellt das Hauptelement der Mittagspause dar. Kinder brauchen ein gesundes, ausgewogenes Essen, um einen Schultag, der bis 15.15 Uhr dauert, erfolgreich zu bewältigen. Von unserem Kooperationspartner Neuereröder Werkstätten werden jeden Tag drei verschiedene Menüs angeboten, die frisch und mit hohem Biokostanteil zubereitet werden. Die Wahl der Menüs erfolgt direkt vor dem Essen. Die Schülerinnen und Schüler essen klassenweise (im Schichtbetrieb), sie werden dabei im 5 Jahrgang von ihrer Tutorin bzw. ihrem Tutoren begleitet.
Die Schülerinnen und Schüler können an den beiden Tagen, an denen kein Nachmittagsunterricht statt findet, im Zuge der offenen Ganztagsschule freiwillig an einer Arbeitsgemeinschaft teilnehmen. Die Arbeitsgemeinschaften werden in Kooperation mit Verbänden/Organisationen (Sportvereine, Staatstheater, Musikschulen, Hilfsgesellschaften, Waldforum) oder von Eltern und Privatpersonen angeboten.
Für die Schule bedeutet das
1. eine große Vielfalt des AG-Programms mit kleinen Lerngruppen
2. inhaltliche Qualität / „Spezialisten“ als AG-Betreuung
3. Integration der IGS in das Braunschweiger Umfeld
Wir begreifen die Arbeitsgemeinschaften als ein alternatives Lernfeld, in dem die Schülerinnen und Schüler nicht nur an neue Inhalte als Anregung für die Freizeitgestaltung herangeführt werden sollen, sondern in denen sie auch in ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen systematisch gefördert werden sollen. Schülerinnen und Schüler arbeiten dabei auch für das Schulleben (Reparaturen, Kiosk, Kochen, Garten, Feuchtbiotop). Die Arbeitsgemeinschaften leisten so einen wichtigen Beitrag zur Profilbildung des Einzelnen.
Dieser Anspruch hat Konsequenzen für die Organisation des AG-Bereiches und die pädagogische Begleitung durch die Lehrkräfte:
- Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich für ein halbes Jahr zur Teilnahme an einer AG, ein Wechsel bzw. Ausscheiden ist nur in begründeten Fällen in Absprache mit den Eltern, den Tutorinnen bzw. Tutoren und den AG-Verantwortlichen möglich.
- In vielen AGs (z.B. Musikinstrumente, Sprachen) ist eine kontinuierliche Mitarbeit über mehrere Halbjahre erwünscht. Kinder, die schon in einer AG sind, werden bei Wiederanwahl bevorzugt aufgenommen.
- Die Anwahl erfolgt in Absprache mit den Eltern und Tutorinnen bzw. Tutoren.
Zu regelmäßig wiederkehrenden Terminen (z.B. „Kulturelle Pause“) und bei besonderen Anlässen erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Arbeitsgemeinschaften die Möglichkeit, sich und ihr Können zu präsentieren.
Die Schülerinnen und Schüler erleben so eine besondere Wertschätzung ihrer Arbeit in diesem freiwilligen Lernfeld.
Mehrmals im Schuljahr wird das übliche Zeitschema durchbrochen durch Projektphasen. Der Fachunterricht wird dabei teilweise oder vollständig aufgelöst. Schülerinnen und Schüler arbeiten selbstständig an gewählten Themen. Geeignete außerschulische Lernorte (Staatstheater, Phaeno, Autostadt, Beratungsstellen, ... ) werden in die Projekte einbezogen.
Schulfeste und Schulfeiern runden das Schulleben ab.

Stundenverteilung

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 24. Januar 2012 um 19:50 Uhr  

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